09.07.2011 – Vereinsausflug nach Naumburg
Die Unstrut im Naumburger Blütengrund hatte 19°C, als sich am Ende eines ereignisreichen Tages einige Unverzagte mit kühnem Sprung in die Fluten von den Mühen des Tages abkühlten. Dem voraus gegangen waren verschiedene Aktivitäten sowohl auf dem Wasser als auch an Land. Mit dem üblichen akademischen Viertel Verzögerung ging es mit dem Bus nach Naumburg. An dieser Stelle gleich ein großes Dankeschön an unseren Fahrer Norbert Schulze, welcher uns sicher chauffierte und auch geduldig die feiernde Horde ertrug. Nach dem Übersetzen mit der Fähre Blütengrund stärkten wir uns erst einmal mit einem wunderbar gewürzten Naumburger Fleischtopf. Kompliment an die Küche! Im Anschluss trennte sich die Truppe und fuhr in zuvor ausgelosten Gruppen sowohl mit Schiff als auch mit dem Kremser nach Freyburg. Die Kutscher erläuterten auf dieser ca. 1stündigen Fahrt Wissenswertes über Landschaft und Weinbau, während die Leute auf dem Schiff außer einer steilen Uferböschung und ein paar Enten nicht viel zu sehen bekamen. In Freyburg wurde dann getauscht und so kamen auf dem Rückweg auch die Bootsfahrer in den Genuss der Landschaft. Wieder in Naumburg ging es gleich weiter zum Weingut von Tobias Heft (wie Buch), wo wir vom Winzerpaar Andrea und Tobias Heft mit einem wunderbar spritzigen Rosé aus eigenem Anbau begrüßt wurden. Darauf folgte eine sehr interessante Führung durch den Weinberg, wobei die die Kondition der Teilnehmer arg strapaziert wurde. Nach dem überaus leckeren Abendessen direkt am Ufer der Unstrut ging es mit sportlichen Gesellschaftsspielen in den gemütlichen Teil über und der Tag gegen 23 Uhr zu Ende.
Bildbestellung: Unter Angabe der
lfd. Nummer (tp09072011a011)
können
Abzüge im Format 10x15 cm für 0,25 € per
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07.03.2011 – Das große Finale
Auch in der Session 2010/11 erwies sich der Rosenmontag wieder als der Höhepunkt des Niederroßlaer Karneval. Von einem faschingserfahrenen, verständigen Publikum getragen legten sich alle Aktiven noch einmal richtig ins Zeug, um die feierwilligen Gäste keinesfalls zu enttäuschen. Balletts wie auch Wortbeiträge wurden nicht ohne mindestens zwei Zugaben von der Bühne entlassen, so dass sich das Programm zeitlich zwar in die Länge zog, aber unter keinen Umständen Längen bekam. Henry und der wieder genesene Jörg legten als Marga und Renate auch noch einmal eine Schippe nach und riefen beim Publikum wie auch dem anwesenden Thüringer Innenminister Jörg Geibert Lachsalven hervor. Geibert gefiel das Programm derart, dass er nach der Show den Aktiven in der Garderobe seine Aufwartung machte und uns für diesen wunderschönen Abend dankte. Auch Marian Tittel wurde seine langjährige Tätigkeit als Chefchoreograph des NCC mit dem Karnevalsorden des FRA gedankt. Ganz zum Schluss, führte der Abend doch bis in den Frauentag hinein, wurde jede Dame im Saal noch mit einer Rose bedacht. Alles in allem kann man nach dieser Session mit Fug und Recht behaupten, dass der NCC auch in seiner 26. Kampagne kein bisschen müde oder leise geworden ist und immer wieder mit neuen, frischen Ideen u begeistern weiß.
06.03.2011 – Guter Einstand
Maxi Weniger überstand ihre Feuertaufe mit Bravour
Ihre Aufregung konnte Clownine Maxi (Maxi Weniger) nicht ganz verbergen, stand sie doch erstmals mit dem erfahrenen Moderattorentrio Mini (Katy Fundheller), Karotte (Annika Singer) und Amadeus (Marian Tittel) auf der Bühne, um das Programm für den Kinderfasching zu moderieren. Aber diese Prüfung hat sie vor der riesigen Kulisse einer ausverkauften Festscheune hervorragend gemeistert. Über eine Stunde begleiteten die Vier alle Auftritte der Kinder- und Nachwuchsballetts, sorgten mit eigenen, für die Kinder spaßigen und lehrreichen Einlagen für Kurzweil auf den Rängen. Diesem Engagement ist es auch zu verdanken, dass sich der Kinderfasching des NCC längst zum Familienfasching gemausert hat und mit zu den bestbesuchtesten Veranstaltungen der Session gehört.
05.03.2011 – Ausgezeichnet
Festsitzung zum Hauptfasching gipfelt in einer Überraschung für Henry Lunkenbein
Dass die Narren des NCC bereits am Nachmittag am Faschingsumzug in Apolda teilgenommen hatten, merkte man den Aktiven nicht an. Ohne Ermüdungserscheinungen lieferten sie auch am Abend wieder eine perfekte und mitreißende Bühnenschau und begeisterten das Publikum. Während des Programms dann eine Überraschung für Henry Lunkenbein. Er wurde vom stellvertretenden Redaktionsleiter der Thüringer Allgemeine - Redaktion Apolda - für die Pflege der Niederroßlaer Mundart mit dem Karnevalsorden der Thüringer Allgemeine ausgezeichnet. Auch Staatssekretär Lutz Langrock, seit mehreren Jahren für den Auf- und Abbau der Kulissen mit verantwortlich, wurde für seine Verdienste mit dem "Elefantenorden" des NCC ausgezeichnet.
Diaschau Umzug und Abend 05.03.2011
05.03.2011 – Geldquelle entdeckt
Niederroßlaer Narren feiern ihre 24. Teilnahme am Apoldaer Faschingsumzug
Da hat der NCC am 26.02 den ersten Spatenstich für das neue Niederroßlaer Dorfgemeinschaftshaus gefeiert und nun geht es den Narren und Narrhalesen wie so vielen Bauherren landauf, landab – das Geld für die Weiterführung der Baumaßnahme wird knapp. Also muss ein finanzkräftiger Investor her, damit der neue Elefantensaal doch noch Wirklichkeit werden kann. Da nun eine direkte Förderung nach §3, Abs. 2 Römisch XII Festhallenbauinvestitionsgesetz (FhbiG) nicht möglich ist, mussten andere Wege gefunden werden. Bei der Suche nach einer Lösung erinnerte man sich an den gescheiterten Verkauf der Ordensburg Liebstedt an den Prinzen von und zur Lippe. Mit seinem Festwagen bot der NCC dem auf der Suche nach einer neuen Burg durch die thüringer Lande umherirrenden Blaublüter nun gleichwohl die Kitzelbacher Burg feil. Ein sehr gutes Kaufargument für den Adligen dürfte dabei der günstige Preis der mittelalterlichen Feste sein. Denn beim Kaufpreis kann er mächtig geizen, den Rest, den zahlt er dann beim heizen. Bei einer Zusage des Prinzen könnte dieser endlich sein Weingut „Nördlicher Ilmhang“ einrichten und Niederroßla hätte nicht nur durch den Kauferlös, sondern auch durch die zukünftig fließenden Steuereinnahmen finanziell ausgesorgt. Diese grandiose Idee wird sicher auch unser Ehrenpräsident und Bürgermeister in Personalunion wohlwollend zu würdigen wissen. Darauf ein kräftiges „ROSSEL RADAU!“
26.02.2011 - Notwendiger Erweiterungsbau
Niederroßlaer Carneval Club plant Bühne wie am Meininger Theater
"Seit beim Niederroßlaer Carneval Club jede Bütt vor Gericht endet, rennen die uns die Bude ein" resümieren Norbert und Steffen alias Bizi und Sackfried* den Faschingsauftakt vom November und weisen somit auf die dringend notwendige Erweiterung der Niederroßlaer Festscheune hin. Mit der Firma "Ruck zuck Hoch- und Schiefbau" haben sich die Niederroßlaer Narren dabei einen kompetenten Partner an ihre Seite geholt, der sich zudem nicht scheut, politisch heiße Eisen wie Frauenquote oder Lehrkräftemangel gleich mit anzupacken. Bolier Marga und Renate - brillant umgesetzt von Jörg und Henry Lunkenbein - sind sich ihrer sozialen Verantwortung dabei durchaus bewusst. So wurde neun schwer vermittelbaren jungen Männern, welche seit 15 Jahren eine Lehrstelle suchen, eine Ausbildung zum Maurer angeboten. Da diese "Boygroup" sich jedoch lieber mit weichgespülten Tanzschritten beschäftigte, als den Bau wirklich voran zu bringen, musste es der umgeschulte Frauenarzt, der durch den Briefschlitz einen ganzen Korridor malerte, wieder richten. Unterstützt wurde er dabei vom Damenballett, welches im wahrsten Sinne des Wortes Feuer auf die Bühne brachte und die Funken nur so sprühen ließ. Ein Männertraum, wie zarte Frauen mit Kettensäge und Akkuschrauber gekonnt Hand anlegen. Dass dieses Engagement unbedingt förderfähig ist, unterstrich auch Stefan Grosch, Vertriebsleiter der Sparkasse Mittelthüringen und überreichte dem NCC einen Scheck in Höhe von 300 Euro. Zeitgleich ehrte er auch Ludwig Ziwich und Alexandra Kunze für ihren jahrelangen Enthusiasmus im Dienste des NCC. Besonderer Hingucker in diesem Jahr wieder das Männerballett, welche als griechische Gastarbeiter im knoblauchumnebelten Sirtaki über die Bühne wirbelten. Dass dabei dem griechischen Wein der Arbeit der Vorzug gewährt wurde, erklärt die wirtschaftlich prekäre Lage ihres Heimatlandes. Der Auftritt der Grand Senieurs des NCC stellte auch einen gelungen Wechsel an der choreographischen Spitze der Tanzgruppe dar, leiten doch mit Nancy Reinhardt und Jessica Phlippeau jetzt zwei junge Damen die Truppe. Insgesamt boten die Kitzelbacher Karnevalisten dem Publikum mit ihrem mehr als dreistündigen Programm einen fachkundigen Einblick in das Geschehen auf einer Baustelle, in das sich auch die nun fest engagierte Band Brassix nahtlos einfügte.
* jedwede Namensähnlichkeit mit real existierenden Personen wäre rein zufällig und ist in keiner Weise beabsichtigt
Dorfgemeinschaftshaus für Niederroßla -
Der Niederroßlaer Carneval Club richtet vorläufige Baustelle einDass es seit dem Abriss des Elefantensaales in Niederroßla keine angemessene Stätte für Kirmes, Fasching und ähnliche Veranstaltungen mehr gibt, hat sich längst auch über die Ortsgrenzen hinaus herum gesprochen. Neben den nicht vorhandenen Mitteln in der klammen Gemeindekasse scheint auch der politische Wille, an diesem Umstand etwas zu ändern, wenig ausgeprägt. Der Niederroßlaer Carneval Club hat sich nun der Sache angenommen und möchte mit seinem aktuellen Programm zumindest einige Denkanstöße und Ideen in den Raum stellen, um die Diskussion darüber nicht einschlafen zu lassen. Am 26. Februar um 19.11 Uhr werden die Kitzelbacher Karnevalisten den feierlichen ersten Spatenstich vornehmen und den Grundstein für einen neuen Elefantensaal legen. Heerscharen von (Bühnen)gastarbeitern stehen bereit, sich unter der Regie des Elferrates als Bauleitung mit Schaufel und Spaten, Kelle und Mischer ans Werk zu machen, denn "Die größte Baustelle im Roßlaer Land befindet sich in Narrenhand!" Weitere "Arbeitseinsätze" gibt es am 5. und 7. März jeweils um 19.11 Uhr sowie den Kinderfasching am 6. März um 15 Uhr. Restkarten für die Abendveranstaltungen können von 18 - 20 Uhr unter 0174/9479581 bestellt werden.
13.11.2010 - Wahlversprechen eingefordert
Auch wenn die Lücke, die Karsten Müller hinterlassen hat, nur schwer zu füllen war, Ralf Lemke hat es geschafft! In seiner ersten Kampagne als Präsident des Niederroßlaer Carneval Club konnte er alle Aktiven zu 100% hinter sich scharen und eine für das Publikum in der ausverkauften Festscheune perfekte Bühnenshow organisieren. Höhepunkt folgte auf Höhepunkt, kein Ballett wurde ohne Zugabe von der Bühne gelassen. Sogar unser alter Präsident Karsten, der eigentlich nur Gast sein wollte, kam zur Freude des Publikum nicht umhin, wieder in die Bütt zu steigen. Was blieb ihm auch anderes übrig! Präsident wollte er nicht mehr sein. Gut, hat ihn der NCC auf einstimmigen Beschluss des Elferrates eben zum Ehrenpräsidenten gemacht. Nun hat der Niederroßlaer Carneval Club mit dem Gründungsmitglied und heutigem Bürgermeister Andreas Trübner zwei Ehrenpräsidenten und die Niederroßlaer Narren wissen dies geschickt zu nutzen: "Andreas, wenn Du Dein Wahlversprechen mit der neuen Festhalle nicht einlöst, tritt bei der nächsten Wahl Karsten gegen Dich an!" prophezeite NCC-Präsident Ralf Lemke der versammelten Narrenschaft. Und weil es neben der zukünftigen Baustelle "Festhalle" in Niederroßla noch viele Stellen zum anpacken gibt, verkündete er auch gleich das Motto für die Kampagne 2010/11:
Die größte Baustelle im Roßlaer Land befindet sich in Narrenhand!
Natürlich waren auch
unsere Freunde aus Weisenheim wieder mit von der Partie, in diesem Jahr mit der
neuen Prinzessin Meike I. In den Jahren, die die Weisenheimer schon zum
Niederroßlaer Karneval kommen, sind die Sandhasen zum festen Bestandteil des
Kitzelbacher Faschings geworden und der NCC versprach, am 8. Januar 2011 auch
eine Delegation aus Niederroßla zur Rathausstürmung zu entsenden.
Zum Gelingen des Abends trug selbstverständlich auch die Band "Brassix" bei.
Nahtlos fügte sie sich in das Programm des NCC ein, begleitete auch die
Bänkelsänger hervorragend und sorgte mit einem frischen, klaren Sound dafür,
dass nach dem Programm die Tanzfläche zu keiner Minute ungenutzt blieb.
Der Faschingsauftakt 2010 war also eine rundherum gelungene Veranstaltung und
ein guter Einstand für unseren Präsidenten Ralf Lemke.
In diesem Sinne: Rossel Radau!
P.S. Noch eine Bitte in eigener Sache: Unsere Anke hat im abendlichen Gefecht einen Ohrring verloren. Wer das gute Stück (Bild) gefunden hat, meldet sich bitte bei Anke Rödiger unter Apolda 560052. Danke!
11.11.2010 - Rossel fest in Narrenhand
Bürgermeister
Andreas Trübner weiß, wovon er spricht. Schließlich stand der heutige
Ehrenpräsident dem NCC auch eine ganze Anzahl von Jahren vor. Bei der
feierlichen Schlüsselübergabe am 11.11. um 19:11 Uhr prophezeite er Ralf Lemke,
dass dieser eines Tages einmal die Geschicke der Gemeinde lenken wird.
Jedenfalls war die Übernahme für bei beide, Bürgermeister wie auch NCC-Präsident,
eine Premiere, welche beide souverän meisterten. Aufgrund der angespannten
Haushaltslage fiel es Trübner auch nicht schwer, das Zepter für ein gutes
Vierteljahr aus der Hand zu geben. Bevor man aber am Abend in der Festscheune
den Schlüssel vom Gemeindeamt in Empfang nahm, war schon am Morgen eine
Delegation des NCC in die Kreisstadt gereist, um am Apoldaer Rathaus gemeinsam
mit den Komitees der anderen im Faschingsregionalverein (FRA) organisierten
Vereine den Schlüssel vom Landratsamt in Empfang zu nehmen. Da Landrat
Hans-Helmut Münchberg auch das Portemonnaie in der Hose zwickt, drückte er der
versammelten Narrenschar den Schlüssel zur Worschtkammer in die Hand: "Wer keen
Geld hat, soll zumindest was zum Beißen bekommen!"
Mit dem Startschuss zur 26. Saison des NCC hat für den Niederroßlaer
Fasching auch eine der längsten Legislaturperioden überhaupt begonnen. Die
Fünfte Jahreszeit 2010/11 währt 118 Tage.
In diesem Sinne: Rossel Radau!
06.11.2010 - Vollversammlung und Generalprobe
Mit einer etwas
ungewöhnlichen Generalprobe endeten die Saisonvorbereitungen des NCC am
07.11.2010 in der Narrhalla an der Goethestraße. Bevor man sich dem
Bühnengeschehen zuwenden konnte, war es nämlich wichtig, im Rahmen einer
Mitgliederversammlung der aktualisierten Vereinsatzung zuzustimmen. Dies geschah
einstimmig.
Auf der anschließenden Generalprobe wurde das komplette Programm für den 13.11.
einmal durchgespielt und in gemeinsamer Beratung die eine oder andere kleine
Verbesserungsmöglichkeit angesprochen. Am Schluss stand fest, dass sich das
Publikum wieder auf eine aktionsreiche und pointierte Bühnenschau freuen kann,
welche für jeden Geschmack etwas bietet. Mehr wird aber nicht verraten ...
08. 10.2010 - Ich bin nur Gast!
Erste Bewährungsprobe für Ralf
Lemke als NCC-Präsident
Mit vielen Neuerungen, aber in gewohnter Qualität startet der Niederroßlaer Carneval Club in die Kampagne 2010/2011
Am 11.11.2010 beginnt auch für die Niederroßlaer Narren die 5.Jahreszeit und
somit die erste Saison mit Ralf Lemke (Bild links) als Präsident des Elferrates. Dabei ist
diese wichtige Personalie bei weitem nicht die einzige Neuerung. Mit Marian
Tittel, dem Publikum als begnadeter Tänzer bekannt, und Chris Berl hat das
Niederroßlaer Komitee zwei weitere neue Mitglieder. Die erfahrene Tanzkapelle
„Brassix“ um Andreas Wiegand aus Wiegendorf übernimmt ab diesem Jahr die
musikalische Umrahmung der Faschingsveranstaltungen und die Delegation der
Närrischen Sandhasen aus der Partnerstadt Weisenheim am Sand, welche
traditionell zum Faschingsauftakt dem Elefantendorf einen Besuch abstattet,
bringt seine neue Prinzessin mit. Trotz oder gerade wegen dieser ganzen
Novitäten wird aber an die bekannten Traditionen des NCC angeknüpft, versichert
Lemke den Besuchern. „So wird es wieder pointierte Büttenreden, feurige Tänze
und stimmungsvolle Gesänge auf gewohnt hohem Niveau geben.“ Ob das Publikum auch
Karsten Müller wieder in der Bütt erleben darf, steht leider noch nicht fest.
„Ich bin nur Gast!“ ziert sich der erst kürzlich mit dem Gingkoblatt für sein
ehrenamtliches Engagement ausgezeichnete Alt-Präsident noch etwas.
Nach der feierlichen Schlüsselübergabe am 11.11. um 19.11 Uhr findet die
Auftaktveranstaltung in der Festscheune am 13.11. ebenfalls um 19.11 Uhr statt.
24.-26.09.2010 - Zwiebelmarkt Apolda
Apolda - 11 Grad - Regen, doch die Frisur hält! Ist ja auch kein Wunder, stehen die Aktiven des NCC doch in einer architektonisch wertvollen Holzbude und bringen Glühwein unters frierende Volk. Der Zwiebelmarkt, welcher uns letztes Jahr mit spätsommerlichen Wetter verwöhnte, entpuppt sich 2010 als vorgezogener Weihnachtsmarkt. Dennoch lies sich kein einziger NCC'ler entmutigen. Im 3-stündigen Wachwechsel hielten wir unseren Stand besetzt und ergänzten wie schon im Vorjahr das traditionell deftige Zwiebelmarktangebot um fruchtig frische Bowle und eben Glühwein. Mit der etwas speziell aussehenden, aber sehr leckeren Herbstbowle hatten sich die Damen farblich an den neuen NCC-Shirts orientiert, dabei durchaus den Geschmack der fachkundigen Besucher getroffen. Selbstverständlich ging auch die schon berühmte Himbeer-Hefeweizen-Bowle weg wie warme Semmeln. Apolda - 11 Grad - Regen, Glühwein war aber der Gäste liebstes Getränk. Am Sonntag verzauberte dann das Damenballett mit Programmauszügen auf der Bühne des AFC und setzte so der trüben Witterung einen weiteren Glanzpunkt entgegen.
04.09.2010 - Vereinsfahrt Kletterwald Hohenfelden
Sich gemeinsam hohen, schwierigen Aufgaben zu stellen war das Anliegen der Vereinsfahrt 2010 zum Kletterwald am Stausee Hohenfelden. Nach gründlicher Einweisung und ordnungsgemäß gegürteten Lenden kämpften sich die Kitzelbacher Karnevalisten durch die insgesamt vier Parcours mit unterschiedlicher Schwierigkeitsgraden. Während für die meisten der Spaß und das Gemeinschaftserlebnis im Vordergrund standen, packte einige Unverzagte der Ehrgeiz und sie machten sich auf die schwerste Runde, den "Risiko-Parcours". Bis in die Nacht hinein wurde dann auf dem angrenzenden Zeltplatz das Erlebte noch einmal resümiert und natürlich auch gefeiert ...
Geht doch!
Über 150 Gäste
feierten mit dem NCC ein spektakuläres Sommerspektakel
Das nach der Absage vieler Vereine schon zur Disposition stehende
Sommerspektakel wurde dank MFC, FCT und dem SV Blau-Weiß Niederroßla ein voller
Erfolg. Der oder dem Morgen graute schon, als die letzten Karnevalisten das
Festzelt in der Kitzelbacher Ilmtal-Arena verließen, wo über 150 Gäste zuvor bei
Kaiserwetter bewiesen, dass man Fasching nicht nur in der kalten Jahreszeit
feiern kann. Programmpunktemäßig waren es vor allem
die Mellinger, die uns mit knapp bekleideten Damen und Jungs in Badehosen auf
den bevorstehenden Sommer einstimmten. Nicht minder originell war die
Versehrten-Castingshow des FCT, erinnerte sie doch ein klein wenig an das
DFB-Lazarett im Vorfeld der WM. Ja doch, war schön. Sollte man im nächsten Jahr
wiederholen ...
12.03.2010 - Jahreshauptversammlung des NCC
Wechsel an der
Spitze des NCC - Ralf Lemke neuer Vorsitzender und Präsident des Elferrates
Einige der heutigen NCC-Mitglieder waren noch gar nicht geboren, als Karsten
Müller 1991 den Vorsitz des NCC übernahm. 19 Jahre leitete er die Geschicke des
Kitzelbacher Karnevals, ob auf, vor oder hinter der Bühne war er stets im Namen
des Niederroßlaer Carneval Club präsent und half mit, den NCC auch über die
Kreisgrenzen hinweg zu einem der renommiertesten Karnevalsvereine der Region zu
machen. Aber nun erfolgte der bereits vor einem Jahr angekündigte Schlussstrich.
Karsten Müller stellte sich nicht mehr zur Wahl. In einer bewegenden
Abschiedsrede dankte er allen Wegbegleitern, besonders Sabine und Jonny Stegt,
die ihn seinerzeit ins Amt „nötigten“, aber auch Ralf Linder und dem OCV, die
ihn bei der Ausarbeitung der Satzung hilfreich zur Seite standen. Nicht minder
herzlich bedankte er sich bei allen Sponsoren und Förderern: „Ohne die große
Schar an Gönnern wäre ein Karneval auf diesem hohen Niveau gar nicht möglich.“
Gleichzeitig bat er den neuen Vorstand, alles Mögliche dafür zu tun, dass auch
nach Auslaufen des Mietvertrages der Scheune der Fasching in Niederroßla eine
Zukunft hat. Jonny Stegt und Ralf Linder, die ihre Vorstandsämter und
Ministerposten ebenfalls niederlegten, wurden mit einem Erinnerungsbild und
herzlich Worten verabschiedet. Dem Verein werden aber alle drei ausgeschiedenen
Vorstände weiterhin mit Wort und Werk verbunden bleiben. In geheimer Wahl wurde
schließlich der 34-jährige Ralf Lemke mit 86% der Stimmen zum neuen Vorsitzenden
und Präsidenten des Elferrates gewählt. Den stellvertretenden Vorsitz hat nun
Steffen Hissbach inne und aus dem Damenballett vertritt Annika Singer als
Beisitzer den NCC. Anke Rödiger als Kassenwart und Ludwig Ziwich als
Schriftführer wurden in ihren Ämtern bestätigt. „Die Fußstapfen, die Karsten
hinterlässt sind riesengroß und die Lücke wird schwer zu füllen sein,“ sagte
Lemke nach seiner Wahl „dennoch wird es uns gemeinsam gelingen, mit neuen Ideen
den hohen Anspruch an den Niederroßlaer Karneval zu halten.“ Der Elferrat wird
sich auf einer Vorstandssitzung neu konstituieren.
15.02.2010 - Abschied ist ein scharfes Schwert
Rosenmontag beim NCC, wie üblich stets Garant für volles Haus, perfekte Show und Riesenstimmung. So natürlich auch in diesem Jahr. Und doch war dieses Jahr alles anders. Etwas lag in der Luft. Trotz der anstrengenden Jubiläumssession legten alle Aktiven noch einmal eine Schippe drauf und wollten damit sagen: "Schau Karsten, dass ist auch Dein Verdienst. Überleg es Dir doch noch einmal!". Aber der Entschluss, den unsere "Guste" auf der Jahreshauptversammlung im März 2009 getroffen hatte, stand fest. Nach 19 Jahren an der Spitze des NCC wird sich Karsten nicht mehr zur Wahl als Vereinsvorsitzender stellen. So wurde aus dem großen Finale ein Fest für Karsten und nicht nur bei den anwesenden Damen kullerten die Tränen. Als schließlich Dietmar Geyer noch "Bye, bye my love" anstimmte, musste auch Karsten schlucken, versäumte es dennoch nicht, sich beim Publikum für die jahrelange Treue zu bedanken und bat darum, dem NCC auch unter seiner neuen Führung wohl gesonnen zu sein. ...
14.02.2010 - Ein Fest für die kleinen Narren
Der Valensonntag, äh Valentinstag war für die jüngsten der Kitzelbacher Narrenschar reserviert. In der bis auf den letzten Platz gefüllten Festscheune erlebten die Kleinen gemeinsam mit Mama, Papa, Oma und Opa ein kurzweiliges und kindgerechtes Programm, welches von den NCC-Knirpsen wieder selber aufgeführt wurde. Pia, Marian, Annika und Katy, die das Programm mit den Kindern einstudiert hatten, kümmerten sich auch danach noch engagiert um den Nachwuchs. Auf der Bühne wurde gespielt, getanzt, gelacht, getobt.
Die 200. (in Worten zweihundertste) Veranstaltung - Dank an das Publikum
Bei den Aktiven vom
NCC herrschte am Abend des 13. Februar 2010 ungläubige Begeisterung. Von ersten
Minute bis zur letzten Zugabe feierte das Publikum mit den Leuten auf der Bühne
Fasching, sog das Programm begierig in sich auf. Bänke und Tische, als bloße
Sitzmöbel viel zu schade, wurden zum Podium des Frohsinns. Man kann es wirklich
nicht anders bezeichnen, es wurde gefeiert, gefeiert, gefeiert ....
Und die Protagonisten auf der Bühne wurden vom Publikum mitgerissen, die
Begeisterung mündete in Hingabe der Beteiligten. Sogar Sabine Stegt, die ihre
letzte Veranstaltung als Choreografin des Männerballetts absolvierte, kamen
Zweifel, ob sie wirklich aufhören will. Aber der Endschluss steht: "Ich bin
jetzt Oma und brauch die Zeit für mein Enkel!". Unter Tränen der Rührung und vom
Applaus des Publikums getragen nahm sie schließlich ein Abschiedsgeschenk
entgegen, mit dem Versprechen, sich nicht gänzlich zurück zu ziehen. Wer Sabine
kennt, weiß, das sie das eh nicht kann. Nach dem Programm wurde bis in die
frühen Morgenstunden des Sonntag in der Hoffmannschen Scheune weitergefeiert und
der Schwung des Abends steckte sogar die Kapelle an - sie wollten (oder konnten)
nicht aufhören zu spielen, eine stets gut gefüllte Tanzfläche war ihr Lohn.
Faschingsumzug in Apolda am 13.02.2010
Selbstverständlich war der NCC auch beim Faschingsumzug in Apolda wieder mit von der Partie. Mit Elferrat, Garde, Boygroup und Balletts zogen wir durch die winterlichen Straßen der Glockenstadt, um anschließend in der Sparkasse noch einen Förderbescheid über 300,- Euro in Empfang zu nehmen. Aber macht Euch selber einen Eindruck ...
Wegweisender Generationswechsel - Seit 25 Jahren wird in Rossel mächtig Radau gemacht
Für den Niederroßlaer Carneval
Club ist diese Session eine ganz besondere. Der NCC feierte sein 25-jähriges
Bestehen und lies es auf der Jubiläumssitzung am vergangenen Samstag richtig
krachen
Die
Zeiten, in den dickbäuchige Herren in knappen Bikinis über die Bühne hüpfen,
sind beim Niederroßlaer Carneval Club längst vorbei. 1984 als Sportlerfasching
aus der damaligen BSG „Stahlbau“ heraus gegründet, ist der NCC längst zu einer
Institution geworden, bei der niveauvolle karnevalistische Unterhaltung und
Brauchtumspflege zum festen Repertoire gehören. Davon konnten sich fast 300
Gäste, unter ihnen auch Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht
(CDU) als langjährige Förderin des Vereins, Landrat Hans-Helmut Münchberg (ptl.)
sowie weitere Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, befreundete
Karnevalsvereine und nicht zuletzt viele Kitzelbacher selbst, auf der
Jubiläumsveranstaltung am 6. Februar überzeugen. Mit einem mehrstündigen,
gleichermaßen humorvollen wie kurzweiligen Programm bewiesen die Aktiven des
Vereins, dass auch nach 25 Jahren keineswegs die Luft raus ist. So zum Beispiel
das Männerballett. Während sie früher mit unrasierten Gesichtern und leichten
Badekostümen eher auf den komischen Part festgelegt waren, zeigen heute elegant
gekleidete Herren, dass sich schwungvoller Ausdruckstanz und karnevalistischer
Frohsinn nicht zwangsläufig ausschließen müssen. Ein feuriger Paso Doble,
begleitet von einem drei Meter großen Guitarrón und Sombreros mit merkwürdigem
Eigenleben, legte beredtes Zeugnis davon ab.
Sabine Stegt, seit 24 Jahren Choreografin des Balletts, hat diesen
Qualitätssprung von Anfang an begleitet: „Ich merkte ziemlich schnell, dass sich
meine Männer in der komischen Rolle nicht besonders wohl fühlten, so haben wir
mit den Jahren dem Männerballett eine sportlich-elegante Note verpasst, welche
einerseits dem Charakter der Männer entspricht, andererseits vom Publikum sehr
gut angenommen wurde.“ Nach 25 Jahren im NCC gibt Sabine Stegt den Staffelstab
nun weiter: „Klar, der Abschied von der aktiven Laufbahn fällt mir nicht leicht,
aber man muss der Jugend auch eine Chance geben, ihre Ideen zu entfalten.“
Diesen Generationswechsel hat das Damenballett längst vollzogen. In ihm stehen
heute viele Töchter früherer Ballettdamen auf der Bühne, welche das
Rhythmusgefühl, die Beweglichkeit und den Anmut von ihren
Müttern mit in die Wiege gelegt bekommen haben. Zur Musik der 90er führten sie
das begeisterte Publikum tänzerisch in die Anfangsjahre des NCC und ernteten
auch für ihre Kostüme stürmischen Applaus. Die „Boygroup des NCC“, unter Leitung
von Marian Tittel den Kinderschuhen lange entwachsen, indes zeigte mit ihren
akrobatischen Tanzübungen den Jubiläumsgästen, dass der NCC seine Wurzeln im
Sportlerfasching keineswegs vergessen hat.
Nach zweijähriger Abstinenz trat auch Jörg Lunkenbein wieder gemeinsam mit
seinem Bruder Henry auf die Bühne. Als über den Dorfklatsch bestens informierte
Marga und Renate geraten die beiden Stimmungskanonen ins träumen: „Ach, wenn wir
doch nur endlich unseren Festsaal hätten.“ Rums, die Sparzwänge holen sie auf
den harten Boden der Realität zurück. Sogar der NCC hat statt Klopapier jetzt
Luftschlangen auf dem Klo: „Da muss man aber verdammt ruhige Hände haben!“
belehrt Marga die johlenden Massen.
Begeistert haben ebenfalls die Trommelpiraten aus Berlstedt. Der lautstarke
Rhythmus lockte sogar Landrat Münchberg auf die Bühne, um mal richtig
auf die Pauke zu hauen.
Funkengarde, Showballett, Bänkelsänger und Büttenredner rundeten diesen für
Gäste wie Aktive gleichermaßen gelungenen Abend mehr als ab, sind sie doch von
Anbeginn unverzichtbarer Bestandteil des närrischen Programms.
4YOU als Hausband
des NCC begleitete den Abend musikalisch und sorgte gewohnt souverän dafür, dass auch
nach dem Programm die
Tanzfläche zu keiner Zeit ungenutzt blieb.
Der im Frühjahr scheidende Präsident Karsten Müller bedankte sich in seiner
Ansprache bei allen, die den NCC mit Taten oder Spenden auf seinem Weg begleitet
und gefördert haben, darunter auch Ehrenpräsident Andreas Trübner. Ein extra
Dank galt dabei dem AFC, der besonders in den ersten Jahren beim Aufbau der
Garde mithalf und seitdem mit den Kitzelbacher Narren herzlich verbunden ist.
Den Einwurf von AFC-Sprecher Lothar Trübner bezüglich der Eingemeindung
Niederroßlas parierte Präsident Müller: „Umgekehrt wird ein Schuh draus! Eure
Chefin stammt doch schließlich aus Niederroßla.“ Auch für das Publikum hielt der
Abend mit einer Tombola noch eine Überraschung parat. Der 1. Preis, eine
Wochenendreise nach Berlin im Vier-Sterne-Hotel ging dabei an
Bowling-Bahn-Betreiber Jens Witte aus Niederrossla.
14.11. 2009 - Der grandiose Auftakt in die Kampagne
Mit einem
dreistündigen Programm gleich einem Vulkanausbruch verliehen die Kitzelbacher
Närrinnen und Narren ihrer aufgestauten karnevalistischen Energie ein Ventil und
feierten gemeinsam mit etwa 250 Gästen einen grandiosen Auftakt in die 25.
Saison des Niederroßlaer Carneval Clubs. In seiner Begrüßungsrede wandte sich
Präsident Karsten Müller auch noch einmal an den Bürgermeister sowie die politisch
Verantwortlichen der Gemeinde und forderte ein von allen Parteien abgegebenes
Wahlversprechen ein: "Zur Unterstützung der Vereine gehört auch deren
Zukunftssicherheit, dies schließt ein Bürgerhaus mit Festsaal zwingend ein."
Im Programm selber ging von der ersten Minute an die sprichwörtliche Post ab.
Die „Boygroup des NCC“ zeigte, dass man in 25 Jahren inhaltlich gereift und den
aktuellen Anforderungen unserer modernen Gesellschaft durchaus gewachsen ist. In
quietschebunten, körperbetonten Aerobicanzügen bewiesen die jungen Männer einem
mitgerissenen Publikum, dass Schwangeren- und Beckenbodengymnastik keine reine
Frauendomäne mehr sind. Auch die langbeinigen Grazien des Damenballetts standen
ihren „herrlichen“ Kollegen in Rhythmusgefühl und Anmut in nichts nach. Aus
lasziven Bewegungen hinter einer Schattenwand heraus entwickelten sie eine
getanzte Hommage an den erst kürzlich verstorbenen Popstar Michael Jackson und
riefen somit beim Publikum schöne Erinnerungen an diesen großen Künstler hervor
Der NCC wäre
aber nicht der NCC, wenn nicht auch der bissige karnevalistische Wortbeitrag in
seinem Programm eine Heimstatt hätte. So sorgte sich beispielsweise der
weichgespülte Burkhard Feucht alias Henry Lunkenbein sehr um seinen Freund: „Der
Mike, der Mohring liegt im Krankenhaus. Hat er sich doch nicht für jede einzelne
Wählerstimme den Arsch aufgerissen. Autsch!“ Und Dietmar Geyer als Landarzt
erklärte, dass man Blutdruckmessgeräte auch zum Fahrradschlauch aufpumpen kann.
Dass diese Programmpunkte aufgrund ihrer Originalität hervorgehoben wurden, soll
aber keineswegs die Leistung der anderen Akteure schmälern. Egal ob
Tanzquartett, Funkengarde, Bänkelsänger oder Männerballett. Alle Beteiligten
merkte man den Enthusiasmus in ihren Darbietungen an und sie sorgten nicht nur
einmal für frenetische Beifallsbekundungen beim Publikum. „Das beste Programm,
das Ihr je gezeigt habt!“ wurde gleich mehrfach aus dem Publikum bekundet. Unter
den Gästen war auch in diesem Jahr wieder eine Delegation aus der
Partnergemeinde Weisenheim am Sand und der Vorsitzende des
Komitees der „Närrischen Sandhasen“ Rüdiger Krauß war ganz angetan: „Bei uns
treten vorwiegend bezahlte Künstler auf. Das, was Ihr mit Euren eigenen Leuten zaubert, hammermäßig
geil!“ Besonders Chris Berl, diese Kampagne erstmals Programmdirektor,
fiel ein Stein vom Herzen. Nicht schon schwer genug, alle Akteure je nach
Kulissenaufwand und Vorbereitungszeiten unter einen Hut zu bringen: „Dabei noch
die erhoffte Publikumswirkung mit zu berücksichtigen, ich bin froh, dass es
geklappt hat.“
Am 6. Februar 2010, fast auf den Tag genau 25 Jahre nach seiner 1. Festsitzung,
wird der Niederroßlaer Carneval Club mit den Einwohnern, Sponsoren, Ehrengästen
aus Politik und Wirtschaft sowie befreundeten Vereinen eine riesige
Jubiläumsparty schmeißen, auf der es sicher auch die eine oder andere
Überraschung zu erleben gibt. Dies verspricht schon das Motto der 25. Kampagne:
Ein Vierteljahrhundert rocken wir das Haus,
lasst uns feiern in Saus und Braus!
11.11. 2009 - Jetzt gehts los
259 Tage währte die karnevalistische "Fastenzeit", seit dem 11.11. - 11:11 Uhr herrscht nun wieder die Narrenzunft über Kitzelbach. Den offiziellen Startschuss dazu gab es, wie in jedem Jahr, aber exterritorial in Apolda, wo Präsident Karsten Müller und die anderen Faschingsvereine aus dem Landkreis aus den Händen von Landrat Hans-Helmut Münchberg symbolisch den Schlüssel vom Landratsamt übernahmen. Nach einer kleinen Feier in der Stadthalle wurde dann um 19:11 Uhr auch in Rossel der Fasching eröffnet und wieder mächtig Radau gemacht. Bürgermeister Hans-Jürgen Dietsch verwies in seiner Ansprache (erwartungsgemäß) auf die klamme Ortskasse, Präsident Karsten Müller parierte diesen Seitenhieb jedoch gekonnt: "Wer Kindergärten bauen kann, kann auch ein Dorfgemeinschaftshaus errichten." Mit Funkengarde, Bänkelsängern und Kinderballett wurde dann in die neue, die Jubiläumssaison, hineingefeiert.
Hier eine kleine Auswahl an Eindrücken der bewegten Stunden ...
P.S. Liebe Apoldaer Narren, wir zeigen Euch schon einmal Euer neues Wappen, wenn Ihr bald in Niederroßla eingemeindet seit.

25. - 27. September 2009 - Fettbemm' fürs Volk
Rostworscht und Bier kann jeder, wir haben Fettbrote und Pfälzer Wein! Und damit hebt sich der NCC wohltuend aus der Masse der Zwiebelkuchen-Langosch-Rostwurst-Mutzen-Bier-Fraktionen hervor. Der NCC ist eben schon immer anders als alle Anderen. Dies wusste auch der 1. Beigeordnete des Niederroßlaer Bürgermeisters, Herr Ernst Preller nebst Gattin zu schätzen. Schon kurz nach Eröffnung des Zwiebelmarktes statteten sie der NCC-Bude auf der Bahnhofstraße einen Besuch ab und würdigten somit auch die Bemühungen des Vereins um das karnevalistische Brauchtum in Kitzelbach (so zumindest interpretieren wir das). Selbstverständlich wurde am Stand auch kräftig die Werbetrommel für die Veranstaltungen der bevorstehenden Jubiläums-Saison gerührt. Präsident Karsten Müller jedenfalls freute sich über Engagement seiner Närrinen und Narrhalesen: "Mit Fettbemm' läufts wie geschmiert!"
5. September 2009 - Rätselhafte Tour
Wenn man eine Reise macht, ist normalerweise das Ziel der Fahrt bekannt. Nicht so beim NCC! Sechs Teams machten sich in den frühen Morgenstunden des 5. September auf, dieses bis dato unbekannte Ziel zu erreichen. Bewaffnet mit einem Rätselblock mussten sich die Teilnehmer von Station zu Station durch raten, bis sie endlich im Bratwurstmuseum Holzhausen angekommen waren. Nach einer ausführlichen Führung durch das Museum und dem Verspeisen einer Bratwurst stand für die meisten Teilnehmer fest: "Apold'sche Werschte sin besser!" Auf dem Nachhauseweg bekamen die Mannschaften dann noch ihre Tagesaufgabe, nämlich ein Märchen so originell wie möglich zu interpretieren. Nach einem ausgiebigen und äußerst leckerem Abendessen im Sportlerheim wurden diese dann zur Aufführung gebracht. Die Boygroup traf mit ihrer musikalischen Variante von "Der Wolf und die 7 Geißlein" zwar den Nerv des Publikums, konnten aber in der B-Note die Jury nicht überzeugen. Sieger wurden die Kaktusfeigen Pia, Marlene und Franzi, die mit ihrem "Rotkäppchen" für frenetische Beifallsstürme sorgten. Aber auch das nach Knoblauch duftende "Dönerröschen" wurde mit stehenden Ovationen bedacht.
4. Juli 2009 - Madlen
und Ralf haben sich getraut
(Text und Fotos von Thomas Pake)
Einige bezeichnen sie als die Hochzeit des Jahres, andere sagen, es war traumhaft schön. Fest steht, seit dem 4. Juli sind Mitglieder des NCC Madlen und Ralf Lemke rechtmäßig verbundene Eheleute. Ein Ereignis, welches der NCC auch entsprechend zu würdigen wusste. Am Ausgang der Kirche wurde dem jungen Paar mit einem Spalier die nötige Ehre erwiesen und die Ballettdamen ließen es sich nicht nehmen, bei der anschließenden Feier den Brautleuten und zahlreich erschienen Hochzeitsgästen ein tänzerisches Ständchen darzubieten. Bis in die späten Nachtstunden wurde das Ereignis ausgelassen gefeiert und so manches Gläschen auf das junge Glück geleert.
Freizeit-Fußballturnier
am 1. Mai 2009
(Text und Fotos von Thomas Pake)
Obwohl 14 Mannschaften aus verschiedenen Orten, Organisationen und Vereinen zum sportlichen Wettstreit um die Kugel aus gegerbter Schweinehaut angetreten waren, stand von Anfang fest, dass der NCC als "Sieger der Herzen" vom Platz gehen wird. Wir besitzen nun einmal die besten Vorraussetzungen: hohe Kampfmoral, Trinkfestigkeit und ein soziales Gewissen, wie es seines gleichen sucht. So war der NCC während des ganzen Turniers stets bemüht, die zu erzielenden Punkte gerecht auf alle teilnehmenden Mannschaften zu verteilen. Dies gelang erstklassig. Noch während des Turniers kam es leider zu tumultartigen Szenen, weil anwesende Beobachter von Bayern München und Carl-Zeiss-Jena Stammspieler des NCC abwerben wollten. Nur dem geschlossenen Auftreten der NCC-Führungsriege ist es zu verdanken, dass diese infamen Versuche schon im Ansatz vereitelt wurden. Anbei noch einige Impressionen von den Spielen. Hierbei ist besonders auf den lieben Herrn Präsidenten zu achten, der Ballack-Schwalbe und Becker-Hecht zu einer an Perfektion grenzende Vereinigung führte.
Jahreshauptversammlung am 28. März 2009
(Text und Fotos von Thomas Pake)
Mit einem
Paukenschlag
begann der Vorsitzende und Präsident des Elferrates Karsten Müller seine Rede
auf der Jahreshauptversammlung des NCC, indem er ankündigte, im nächsten Jahr
nicht mehr zur Wahl zu stehen: „20 Jahre an der Spitze des NCC sind genug.“ und
betonte, dass es Zeit ist, junge Leute mit frischen Ideen ans Ruder zu lassen.
„Nur so können wir unser hohes Niveau halten und über das 25jährige
Vereinsjubiläum hinaus weiter ausbauen.“ Gleichzeitig warb er um neue Mitglieder
und Talente. Auch aus seiner Verärgerung, dass in der vergangenen Kampagne
Mitglieder ihre fest zugesicherten Programmpunkte in letzter Minute zurückzogen
und somit das gesamte Programm ins Wanken brachten, machte Karsten keinen Hehl.
"So etwas kann und darf nicht noch einmal passieren. Gerade im Jubiläumsjahr!"
Anke Rödiger machte in ihrem Kassenbericht auf die zunehmend angespannte
Finanzsituation des Vereins aufmerksam und erklärte, dass Steuern, GEMA-Gebühren
und Betriebskosten einem steten Aufwärtstrend unterliegen. Als erste
Gegenmaßnahme wurde mit großer Mehrheit eine Beitragserhöhung auf 12 € pro Jahr
beschlossen. Einige Stimmen plädierten sogar für 24 €, dies fand aber keine
Mehrheit. Viele Mitglieder des NCC sind noch in anderen Vereinen tätig und man
würde die Geldbörsen damit über die Maßen beanspruchen, wurde als Gegenargument
ins Feld geführt.
„Die Gemeinde muss ihre Pflichtaufgaben erfüllen.“ erklärte Niederrosslas
Bürgermeister Hans-Jürgen Dietsch in der anschließenden Diskussionsrunde um das
nicht vorhandene Dorfgemeinschaftshaus und machte weiter mit wenigen Worten
deutlich, dass nach Kindergartensanierung und Straßenausbau – für den die
Einwohner schon längst ihre Ausbaugebühren gezahlt haben – kein finanzieller
Spielraum mehr bleibt. Erschwerend kommt noch der Wiederaufbau der letztes Jahr
zum Teil eingestürzten Wasserburg hinzu. Weiterhin stellte Dietsch die
(provokante) Frage: „Brauchen wir überhaupt ein Dorfgemeinschaftshaus?“ und
berief sich dabei auf eine Studie zur demographischen Entwicklung des Ortes,
welche Schüler der Regelschule Pfiffelbach durchgeführt hatten. „Wenn man aber
nichts tut, diesem Negativtrend entgegenzuwirken, wird es stetig mit der
Bevölkerungszahl abwärts gehen!“ gab Matthias Meißner vom Elferrat zu bedenken
und führte weiter aus, dass ein gewisses kulturelles Niveau auch dazu gehört,
den Menschen eine Heimat zu bieten. „Dazu zählen eben auch ordentliche
Bedingungen, unter denen Volkschor, NCC und alle anderen Vereine ihre
Aktivitäten entfalten können." Die Idee einer privaten Finanzierung zum Beispiel
als „Sparkassen-Halle“ oder „Volksbank-Arena“ griff Dietsch dankbar auf und wird
diese Möglichkeit
prüfen. Auch eine mögliche Vermietung für Privatfeiern und andere Anlässe
als Refinanzierungsquelle wurde in die Waagschale geworfen und somit ist die
Hoffnung auf ein Dorfgemeinschaftshaus nicht gänzlich begraben.
Als traurig empfanden es viele Mitglieder, dass sich ein Großteil der Anwesenden
nach dem offiziellen Teil sofort verkrümelte. "Da können wir die nächste
Jahreshauptversammlung ja gleich auf einen Montagabend verlegen!" war nicht
nur Ortwins
bitterer Kommentar.
Die Kampagne 2009
(Text und Fotos von Thomas Pake)
Das Motto Session 2009 hätte treffender nicht gewählt sein können: „Narrenzeit im ganzen Land, Rossel ist in Geisterhand!“ Die seit dem Teileinsturz vom April letzten Jahres verwaisten Hallen der Wasserburg waren Anlass genug, allerhand gruselige Gestalten ins Rampenlicht zu locken und ein schaurig-schönes Programm mit allerlei Höhepunkten auf die Bühne zu zaubern. Alle Tanzdarbietungen von Funkengarde über Damenballett bis hin zur Boygroup des NCC wurden bejubelt und nicht ohne Zugabe von der Bühne gelassen. Besonders gefiel das Tanzquartett unter der Regie von Marian Tittel, welches mit artistischen Hebefiguren brillierte und das Publikum zu Begeisterungsstürmen hinriss. Dass die Kitzelbacher Narren aber auch für ihre scharfe Zunge berühmt sind, bewiesen die Wortbeiträge in der dreistündigen Show. Der telefonisch geführte Dialog vom weichgespülten Burkhard Feucht – exzellent umgesetzt von Henry Lunkenbein – mit seinem Freund, entpuppte sich als der Brüller schlechthin: „Günni, mir ist das Kondom geplatzt. – Im Ernst!?! – Nein, im Hans-Jürgen.“ Das wird wohl auch außerhalb der Festscheune noch so manches Lachen in die Gesichter der Einwohner zaubern. NCC-Präsident Karsten Müller, auf die Rolle des unterdrückten (Ehe)mannes festgelegt, sorgte als Valendienstler für reichlich Schenkelklopfer: „Einehe heißt im Tierreich Monogamie, bei uns Männern Pech gehabt!“ war nur eine der Weisheiten, die er unters Volk brachte. Auch das es jetzt eine Viagra für Ehemänner gibt, wusste er zu berichten: „Die ist gelb und macht für eine halbe Stunde blind.“ Am Schluss ihrer Aufführung rissen die Aktiven des NCC mit der beliebten närrischen Hitparade das Publikum noch einmal richtig von den Sitzen und stimmten so auch auf den anschließenden Tanz ein. Die Formation BfL aus Buttelstedt sorgte mit ihrem breiten Repertoire an tanzbarer Musik dafür, dass der Tanzboden bis in die frühen Morgenstunden stets gut genutzt wurde.
Sonntagnachmittag feierten
schließlich die Niederroßlaer Senioren ihren Fasching mit einem speziell für sie
zugeschnittenen Programm. Begeistert wurde dabei der singende Steinmetz Ronny
Weiland empfangen. Besonders bei der Apoldaer Bierhymne und dem Gramont-Lied
bewiesen die rüstigen Närrinnen und Narrhalesen schunkelnd und lauthals mitsingend,
dass sie noch lange nicht zum alten Eisen gehören. Als Ronny von seinem
Engagement für die Stiftung Kinderhospiz Mitteldeutschland Nordhausen e.V.
erzählte, spendete der NCC spontan einen Betrag für diesen guten Zweck. Der anwesende Ronny-Weiland-Fanclub war aber auch von den Niederroßlaer Aktiven angetan und
klatschte voller Inbrunst bei den Bänkelsängern mit.
Das erste Wochenende fand somit einen erfolgreichen Abschluss.
Teilnahme am Apoldaer Faschingsumzug? Für den NCC seit Jahren eine
Selbstverständlichkeit. Klar, dass der Einsturz der Wasserburg auch dabei ein
Thema war. Zum Glück konnten die Närrinnen und Narrhalesen auf den Motivwagen
zurückgreifen, welcher schon bei den Elefantenjubiläen 1982 und 2007 gute
Dienste leistete. Mit Geschick und Farbe den Gegebenheiten angepasst, dazu
Garde, Spukgestalten und Elferrat - fertig war das närrische Bild und zog mit 87
weiteren Wagen und Gruppierungen am 21.02.2009 durch Apolda ...
Jubel, Trubel, Heiterkeit herrschten beim traditionellen Kinderfasching des NCC
in der Festscheune. Katy, Annika und Marian führten als Clowns durch ein
kurzweiliges, kindgerechtes Programm, bei welchem die jüngsten Närrinnen und
Narrhalesen selbst auf der Bühne standen. Dafür gab es von Eltern und Großeltern
reichlich Beifall.
Nach dem Programm wurde noch bis zum frühen Abend gefeiert. Für ihre Mühen bei
der Ausgestaltung der gesamten Karnevalsfeierlichkeiten sei an dieser Stelle den
Aktiven vom NCC herzlich gedankt. Ohne den NCC würde es um eine gepflegte
Spaßkultur in Niederroßla ganz schön trübe aussehen. Das musste nämlich gesagt
werden.
Eine große Anzahl närrischer Lichtbilder gibt es in unserer Galerie